Der Turnierbericht 2018

Zum 38. Mal "Gemischtes Doppel" am Bonner Alten Zoll

Zum 38. Mal "Gemischtes Doppel" am Bonner Alten Zoll

Der Bonner Mixbecher, das seit 1993 alljährlich stattfindende Traditionsturnier des Pétanque- und Boules-Club Altstadtfreunde Bonn  e.V ( kurz ASF), hat sich längst zum spätsommerlichen Topereignis für Boulististinnen und Boulisten aus dem Rheinland und seinen Nachbaregionen gemausert. Es gibt eine treue Fan-Gemeinde, die keinen Mixbecher verpasst.

Der 38. Bonner Mixbecher war gleichwohl wieder mal etwas Besonderes. 85 Mannschaften traten als Doublette mixtes an. Rekord!.


Gruppenbild mit Damen

Das Wetter? Perfekt! Heiter bis wolkig mit langen Sonnenscheinphasen und moderaten Temperaturen.

Das Catering? Ansprechend und vielfältig, überwiegend von den Herden und aus den Backöfen der Altstadtfreundinnen stammend.

Zudem lockten dank der großzügigen Unterstützung des Stadtwerke Bonn (SWB) - Energie und Wasser sowie des Autohauses Schorn KG & Co KG attraktive Geldpreise und eine - auch durch Spenden der Altstadtfreunde - mit wertvollen Sachpreisen im Gesamtwert von rund 900 Euro ausgestattete Tombola. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dafür kostenlose Lose bei der Einschreibung und nach jedem gewonnenen Spiel. Alles in allem ein Mix glücklicher Umstände und Besondernheiten, der für gute Stimmung sorgte.

Schon vor 9 Uhr bildeten sich erste Schlangen an der Einschreibestelle.Inzwischen sind auch die mit Unterstützung der Bonn-Bad Godesberger Bezirksverwaltung zum Turnier eingeladenen beiden Mannschaften aus der französischen Partnerstadt Saint Cloud eingetroffen und werden herzlich begrüßt. Überhaupt, man kennt sich und begrüßt sich freudig: "Hallo, schön Dich zu sehen. Wie geht's?" ist überall zu hören.

Am Catering-Zelt ist schon Hochbetrieb. Kaffee und belegte Brötchen gehen weg wie die sprichwörtlichen "warmen Semmeln".

Auf der Wiese vor dem Bouleplatz werden Stühle aufgestellt, Decken ausgelegt, Hunde und Bouleutensilien abgelegt. Langsam wird es schön eng.

9:25 Uhr, Blick auf Einschreibestelle und große Wiese. Im Vordergrund eine Mannschaft aus Saint Cloud

Man beginnt sich einzuspielen und das Terrain zu testen, was wegen der Unebenheiten, Gefälle und Steinansammlungen auf dem Boulepaltz der Altstadtfreunde nicht ganz einfach ist.

Blick von der Bastion auf den Bouleplatz und die große Wiese

Gegen 9:45 Uhr begrüßt der Präsident die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erklärt die Turnierregeln.   3 Runden frei gelost, aus Zeitgründen mit einem Spielstand von 2:2 beginnend. Danach Mittagspause und Tombola. Die Rangliste nach der 3. Runde bestimmt deie Verteilung der Mannschaften in "16er Päckchen" auf die Turniere A, B, C, D, und E, in denen es im K.O.-System weitergeht. Nathalie Rivault von den Altstadtfreunden übersetzt für unsere Gäste aus Saint Cloud ins Französische.

30 Minuten später wird die erste Runde auf dem Hauptplatz vor dem Biergarten, den benachbarten Wegen und hoch oben auf der Bastion, die dem "Alten Zoll" seinen Namen gab, begonnen. Hier stand einst das kurfürstliche Zollhaus zur Erhebung des Rheinzolls.

Hoch oben auf dem Alten Zoll mit ehem. Salutkanonen und Moritz-Arndt-Denkmal

Trotz der 2:2 Regelung dauerten die ersten drei Runden bis fast 14:00 Uhr.

Mittagspause. Am Catering Zelt wird jetzt alles ausgebreitet, was die Altstadtfreunde für ein gutes Mittagessen vorbereitet haben, von Clafoutis über Frikadellen, Pissaladière, Salaten aller Art, Schnitzel und Würstchen.

Die Tische mit den, bei der Tombola zu gewinnenden Preisen präsentieren sich großzügig ausgestattet mit mit diversen Weinen, Büchern DVD's, einer Photodrohne, Powerakkus, einem Satz Boulekugeln von Boule-Wizzard, Bouletaschen, einem aufblasbaren Sofa, einer Camping-Klappbank für zwei und Vielem mehr. Besonders gefragt waren die Body-Lotions, die Guntram John launig als "Tireur-Creme" anpreist für Entfernungen ab 6 bis 8 Metern und in der höherwertigen Produktion von 9 bis 10 Metern.


Die Tomabola

Gegen 14:00 Uhr geht es weiter mit der ersten K.O.-Runde in den mit attraktiven Preisen ausgestatteten der Turniere A bis E.

 

 

Das Wetter spielt unverändert brillant mit und sorgt weiter für beste Laune. Da macht es fast gar nichts, dass das Viertelfinale, Halbfinale und Finale, nach Einbruch der Dunkelheit gespielt werden müssen und bis nach 21:30 Uhr dauern.

                                Das Finale im C-Turnier

Sieger im A-Turnier (Hauptturnier) – Preis der Stadtwerke Bonn (SWB) - Energie- und Wasser – wurden Corinna Mielchen (AFB CK Köln) und Jörg Alshut (ASF Bonn) nach einem knapp zweistündigen Finale gegen Andrea Gesing und Norbert Schmitz (beide Siemens Mülheim).

                   Corinna und Jörg, Sieger des A-Turniers

Das B-Turnier – Preis des Autohauses Schorn – gewannen Claudia Harthun (TV Brühl ) und Jürgen Willems (PCC Köln) gegen Lisa Börstel und Martin Wanka (beide BC Köln)


Claudia und Jürgen, Sieger des B-Turniers

Sieger des C-Turniers wurden Manfred und Elke Jansen (beide ASF-Bonn) gegen Sandra Legallais und Jean-Pierre Simon (beide Pétanque Clodoaldienne) aus unserer Partnerstadt Saint Cloud.

              Manni und Elke, Sieger des C-Turniers

Die kompletten Ranglisten findet Ihr ebenfalls unter der Rubrik Mixbecher.

 

Bis zum nächsten Mal am 14. September 2019!

Wir freuen uns auf Euch!